Mato GrossoMit dem Mato Grosso treffen die gigantischen Landschaften der Buschsteppe und des amazonischen Urwaldes aufeinander. Alta Floresta zum Beispiel liegt im nördlichsten Teil des Staates Mato Grosso. Dort findet man ein anderes Ökosystem als im südlichen Pantanal und in der Buschsteppe vor: hier fängt der Amazonas an. Die dadurch gebildete Landschaft ist unglaublich schön. Den bislang unangetasteten Urwald im Norden mit seinen jahrhundertalten Bäumen, die das Habitat der Affen, Tapire, Rehe und mehr als 400 Vogelarten bilden, gilt es gegen eindringende Holzfäller zu halten. Mato Grosso hat im Südwesten eine kurze Nationalgrenze mit Bolivien. Außerdem grenzt es (im Uhrzeigersinn von Westen beginnend) an die brasilianischen Bundesstaaten Rondônia, Amazonas, Pará, Tocantins, Goiás und Mato Grosso do Sul. Hauptstadt ist Cuiabá mit ca. 500.000 Einwohnern. Mato Grosso hat auf einer Fläche von 903.386 km² lediglich etwa 2,5 Mio. Einwohner. Der Bundesstaat ist deshalb mit einer Einwohnerdichte von nur 2,8 EW/km² (2000) eine der am dünnsten besiedelten Regionen Brasiliens. Er war auch das Zentralgebiet für die einstigen großen Forschungsreisen Levi-Strauss`. Die höchste Erhebung im Bundesstaat ist mit 1.118 m die Serra Manto Cristo. Die bedeutendsten Flüsse sind der Paraguai, Juruena, Teles Pires, Xingu, Araguaia, Piqueri, Cuiabá, São Lourenço das Mortes. Zum Mato Grosso gehört ebenfalls das im Südwesten gelegene Feuchtgebiet des Pantanal.
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