MaranhaoEine der schönsten Gegenden der brasilianischen Küste liegt im Staat Maranhão: ein Dünenmeer, das 70 Km der Küste besetzt und sich 50 Km landeinwärts erstreckt - die “Lençóis Maranhenses”. Diese Dünenbildung bringt unglaubliche Landschaften aus unzähligen Seen mit blauem und grünem Wasser hervor, die einen starken Kontrast mit den Sanddünen bilden, die bis zu 40 Meter hoch sind. Dazu kommt, als weiteres Charakteristikum von Maranhao, die Stadt, die 1997 von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit ernannt wurde, als Anerkennung für die Erhaltung ihrer Kolonial-Architektur aus dem 18. und 19. Jahrhundert: São Luís. Auch zu ihr gehören herrliche Strände, lebhafter Karneval, dazu kommt das größte architektonische Ensemble mit portugiesischer Herkunft in Brasilien. São Luis wird von den warmen Gewässern der São Marcos-Bucht gebadet, und ständig von heißer Sonne gewärmt. Es ist heiß das ganze Jahr hindurch. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 26°C und 28°C. Zum Maranhao-Zyklus können wir auch Alcântara zählen. Ehemals war hier eine der reichsten Gegenden der Region Nordosten während der brasilianischen Kolonial- und Kaiserzeit. Wegen ihrer kulturellen und geschichtlichen Bedeutsamkeit wurde Alcântara schon im Jahr 1948 unter Denkmalschutz gestellt. Im 17. Jahrhundert wurden dort die ersten Zuckerverarbeitungsfabriken errichtet. In dieser Zeit bildete sich hier eine wirtschaftliche, politische und intellektuelle Elite. Alcântara ist nicht nur eine Reise in die Vergangenheit: seit den 80er Jahren ist sie der Sitz hochmoderner Raumfahrttechnik. Hier liegt eines der modernsten Raumfahrtzentren Lateinamerikas, wo Satellitenprojekte entwickelt und durchgeführt werden.
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